1.FC Spich - Siegburger SV 04 (Kreispokal)

12.08.2009 von Oliver

Halbfinale Kreispokal Sieg 2009

Halbfinale Kreispokal Sieg 2009 (12. August 2009)

  1.FC Spich (Bezirksliga) -Siegburger SV 04 (Landesliga) 5:2 (3:1)

Im Halbfinale des Kreispokals traf heute der Bezirksligist 1.FC Spich auf den Landesligisten SV Siegburg 04. Spich siegte im Viertelfinale beim C-Kreisligisten SV Öttershagen mit 4:1, in den ersten drei Runden setzte man sich jeweils gegen A-Kreisligisten durch.
Siegburg konnte beim Viertelfinalspiel in Lohmar einen 0:3 Rückstand drehen und sich am Ende mit 6:4 durchsetzen, in den ersten drei Runden blieb der Landesligist ohne Gegentor.
Das zweite Halbfinale zwischen den Landesligisten FC Hennef 05 und FV Bad Honnef endete 2:0, so dass auch Hennef die Teilnahme am kommenden Mittelrheinpokal sicher in der Tasche hat.

Geschichtliches:
Nach dem größten Vereinserfolg, der Teilnahme an der Verbandsliga Mittelrhein von 1969/70 bis 1973/74, ging es für den 1.FC Spich rasant abwärts - in den folgenden vier Spielzeiten stieg man immer ab und fand sich so zur Spielzeit 1977/78 in der Kreisliga B (damals 2. Kreisklasse) wieder. Zwar gelang in den folgenden Spielzeiten immer wieder der Sprung in die Kreisliga A, dort konnte man sich allerdings nicht behaupten und stieg postwendend wieder ab.
1989/90 setzte man sich erneut in die Kreisliga A ab und schaffte dort nach 6 Spielzeiten den Sprung in die Bezirksliga, der man von 1995/96 bis zur Vizemeisterschaft 2006/07 treu blieb. 2007/08 spielte man für eine Spielzeit in der Landesliga, die man allerdings nur als Vorletzter beenden konnte und somit wieder in die Bezirksliga, die man letzte Saison auf dem 9. Tabellenplatz beendete, zurückkehren musste.
Erwähnenswertes zu den Gästen ist hier nachlesbar.

Spielverlauf:
Bei absolutem Sauwetter erwischten die Hausherren den besseren Start und gingen bereits nach sieben Minuten durch einen Kopfballtreffer in Führung. Kurz darauf hatte auch der vermeindliche Favorit seine erste Chance durch einen Freistoß, der allerdings genau auf den Torwart ging.



Nach einer Viertelstunde sah die Spicher Hintermannschaft nach einer hohen Flanke nicht gut aus und Siegburg konnte durch einen Kopfball ausgleichen. In der 28. Minute trafen die Gäste erneut - dieses Mal allerdings ins eigene Tor als ein Querpass durch den Strafraum gespielt wurde und unglücklich abgefälscht wurde. Mit der erneuten Führung im Rücken drehten die Gastgeber mächtig auf und zwangen den Siegbuger Schlußmann gleich zu mehreren Glanztaten. In der 37. Minute verloren die Siegburger den Ball am gegnerischen Strafraum, Spich schaltete blitzschnell um, der Stürmer konnte die 100%ige Torchance allerdings nicht verwerten und schoß überhastet am Tor vorbei.
Nur eine Minute später konnte Siegburgs Torwart zum Duschen gehen - die Siegburger Hintermannschaft war nach einem langen Ball, der allerdings stark abseitsverdächtig war, nicht im Bilde und der Torwart konnte in der 1-gegen-1 Situation den Stürmer nur mit einer Notbremse stoppen. Der folgende Straßstoß war halbhoch platziert und brachte Spich mit 3:1 in Führung, zugleich Halbzeitstand.
Kurz nach Wiederanpfiff verkürzte Siegburg auf 2:3, erneut sah die Spicher Hintermannschaft nach einer hohen Flanke nicht gut aus. In der 53. Minute waren sich zwei Siegburger Verteidiger nicht einig, wer den Ball klären soll und ein Spicher Angreifer erzielte so aus kurzer Distanz das 4:2, womit auch die letzte Siegburger Gegenwehr gebrochen war. Rund zehn Minuten später erhöhte Spich durch einen sehenswerten Heber aus 15 Metern sogar noch auf 5:2, danach verwalteten die Hausherren die Führung, die noch höher hätte ausfallen können.

Am kommenden Mittwoch trifft Spich im Finale auf Titelverteidiger Hennef, Siegburg und Bad Honnef suchen im Spiel um Platz 3 einen weiteren Teilnehmer für den kommenden Mittelrheinpokal.

Chancen: 12:5 (9:3)
Ecken: 6:4 (4:2)

An dieser Stelle ein dickes Kompliment an die Spicher Frittenbude, die sehr leckere Bratwurst (1,50€) und Bratwurt mit einer großzügigen Portion Pommes (3.-€) anbot, was wenigstens etwas über das sehr miese Wetter und die Tatsache, dass es leider keine Eintrittskarten gab, hinwegtröstete.

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